Obviously, GEMA doesn't really care what people ask. I sent them the mail on December 31st and more than a week later, no reply.

Too busy collecting money... BTW, this is a good read (german):
Zwei (u.a.) durch Golem verbreitete News bringen das Thema der Urheberrechtsabgaben auf PCs und PC-Zubehör mal wieder ins Rampenlicht: Laut der ersten News bestätigte ein Gericht die Urheberrechtsabgaben auf komplette PCs, laut der zweiten diejenige auf Drucker. Urheberrechtsabgaben gibt es noch auf viele andere Dinge, am bekanntesten dürften Magnetbänder, CD/DVD-Rohlinge und Scanner sein, die neuesten "Ideen" gehen gar in Richtung Festplatten und jeglicher anderer Datenträger. Generell ist bei diesem Thema jedoch der Irrglaube weit verbreitet, daß es sich bei diesen Urheberrechtsabgaben um Kompensationen für Raubkopien handelt - dem ist aber nicht so, denn der Staat kann nicht über eine Abgabe einen Gesetzesverstoß nachträglich sanktionieren, dies funktioniert (leider?) nur innerhalb der katholischen Kirche

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Die Urheberrechtsabgaben können also niemals als Kompensation für Raubkopien gelten, auch wenn diese Argumentation von denjenigen, welche (zu ihrem eigenen Vorteil) für eine Erhöhung dieser Abgaben eintreten, ständig fälschlicherweise gebracht wird. Urheberrechtsabgaben kann es aber nur für legal kopierte Werke geben - und natürlich nur dann, wenn es im konkreten Fall einen Urheberrechtsanspruch gibt. Konkret bedeutet dies, das Urheberrechtsabgaben nur für Kopien erhoben werden können, welche mittels des Rechts auf Privatkopien legal erstellt wurden - genau hier liegt ja auch der Sinn der Urheberrechtsabgaben: Jenes zu vergüten, wo der Staat dem Bürger die Möglichkeit gibt, eine formal gesehen unbezahlte Kopie zu erstellen.
[...] Jedoch sollte die insgesamte Höhe der Abgaben deutlich sinken. Denn es steigt womöglich derzeit die Raubkopie-Quote, doch es sinkt unzweifelhaft die Privatkopie-Quote. Dazu brauchen wir nur alle größeren Posten durchgehen, wo es Privatkopien gibt: [...]
Bleibt als letztes großes Gebiet jenes der Audio-CDs, wo einstmals sicherlich das mit Abstand größte Feld lag, wo mittels Privatkopien ein Anspruch auf Urheberrechtsabgaben erzeugt wurde. Doch mittels des mittlerweile am Markt fast flächendeckend durchgesetzten Kopierschutzes bei Audio-CDs fällt dieses Feld nunmehr vollkommen in sich zusammen: Wo keine legale Kopie möglich ist, da das Durchbrechen des Kopierschutzes illegal wäre, kann es auch keine legale Privatkopie und damit auch keinen Anspruch auf Urheberrechtsabgaben geben. Damit gilt zu konstatieren, daß insbesondere Urheberrechtsabgaben auf CDs eigentlich kaum noch zu verteidigen sind, da deren einstmals häufigste Anwendung als Medium für die (legale) Privatkopie einer Audio-CD heutzutage nur noch selten vorkommen dürfte. Die Höhe der Urheberrechtsabgabe auf Audio-CDs muß dementsprechen auf die neue Lage angepasst und regelrecht um Dimensionen gesenkt werden.
Und sofern neue Geräte mit Urheberrechtsabgaben belegt werden sollen, so sollte hierbei zwingend die Höhe der Abgaben für andere Geräte nach unten korrigiert werden, so daß die insgesamte Abgabenlast nicht steigt, sondern vielmehr sinkt. [...] Denn allein dies entspricht der Realität, daß die Menge der durch das Recht auf Privatkopie *legal* erzeugten Kopien jährlich ebenfalls sinkt - und derzeitig durch die Einführung immer neue Kopierschutztechnologien selbst auf den Feldern des Buches und Bildes (sowie zukünftig sogar des Fernseh-Programms!) dramatisch sinkt.